Eine gute Tradition für deutsche Fahrschüler ist die Teilnahme an dem Kurs Lebensrettende Sofortmaßnahmen. Die hier erlernten Fähigkeiten haben schon so manches Leben gerettet. Damit die Teilnahme an diesem so wichtigen Kurs nicht zu einer lästigen Pflicht wird, versuchen die ausbildenden Träger den Lehrstoff so lebendig wie möglich zu gestalten. Diese Lebendigkeit im Unterricht dient aber mitnichten nur der Unterhaltung der Teilnehmer, sondern hat pädagogische Gründe.

Im Falle eines Falles sollte jeder Griff sitzen

Damit die künftigen Straßenverkehrsteilnehmer im Ernstfall wissen was zu tun ist, müssen die Abläufe in Fleisch und Blut übergehen. Dies gelingt am besten durch intensive Praxisübungen. Die Theorie ist zwar ebenso wichtig, aber wenn im Falle eines Unfalls ein Verletzter laut schreiend und blutüberströmt dringend Hilfe benötigt, dann ist die helfende Hand gefragt und nicht der „schlaue Kopf“.

Darauf bauen die Kurse auf, nach denen Sie Ausschau halten sollten. Neben dem theoretischen Wissen und der praktischen Umsetzung gibt es noch eine weitere wichtige Komponente, die in den Kursen vermittelt werden sollte. Es handelt sich hierbei um den Abbau von Angst und Scheu einem Unfallopfer zu helfen. Im Laufe der Jahre durfte man leider immer wieder feststellen, dass es hier bei vielen Menschen eine große Hemmschwelle gibt.

Lernen Sie es richtig

Um diesen Umstand wissend, sollte ein guter Unterricht aufgebaut sein. Es müssen daher ganz gezielt Praxisübungen eingebaut sein, die den Fahrschülern dabei helfen sollen, helfen zu können. Der beste Retter am Unfallort ist nicht derjenige, der am meisten weiß oder im Test die meisten Punkte geholt hat, sondern derjenige, der beherzt und ohne zu zögern zupackt und hilft. Genau diese Art von Helfern werden gebraucht.

Denn unserer Meinung nach macht der Mut und die Entschlossenheit über die Hälfte der erfolgreichen Erstversorgung am Unfallort aus. Gönnen Sie sich eine intensive Lernerfahrung, die Ihnen auch persönliche Reife und Weiterentwicklung bringen wird.