Zuallererst möchten wir uns bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie sich für das Thema Betriebsersthelfer Ausbildung näher interessieren. Dies ist keine Floskel, sondern ernst gemeint. Die Rettungsdienste durften in der Vergangenheit leider zu oft erleben, dass sie zu spät am Unfallort eintrafen. Damit der optimale Schutz der Arbeitnehmer gewährleistet ist, heißt es, dass die erste Hilfe für den Verunfallten aus den eigenen Reihen kommen muss.

Jede Sekunde zählt

Bei Stromschlägen, Schnittverletzungen oder schweren Stürzen kommt es auf jede Sekunde an. Für die Personen, die zuerst das Unfallopfer entdecken, gilt es schnell und beherzt zu helfen. Damit es hier zu keiner Überforderung kommt, müssen die Mitarbeiter gut ausgebildet werden. Durch stetes Lernen, Üben und Wiederholen kann die nötige Expertise aufgebaut werden, die im Falle eines Falles ein Menschenleben retten kann.

Es werden Kurse mit acht oder sechzehn Stunden angeboten, die Grundlagen schaffen können. Wir empfehlen, diese Kurse in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, denn nur Übung macht den Meister. Diese Empfehlung gilt besonders für Betriebe mit sogenannten Risikoberufsbildern. Dazu zählt die Forstwirtschaft, Dachdecker, Zimmermänner, Schreiner und viele weitere.Bei Fragen hierzu kontaktieren Sie am besten Ihre jeweilige Berufsgenossenschaft. Die jeweiligen Kurse können auch direkt am Arbeitsort durchgeführt werden.

Die Berufsgenossenschaften helfen weiter

Diese können nicht nur eine Empfehlung aussprechen, was der Erfahrung nach am besten ist, die Berufsgenossenschaften können auch mitteilen, ob es Fördermöglichkeiten gibt, sodass der Arbeitgeber die Kosten für die Ausbildung nicht alleine tragen müssen.

Weiterhin gibt es informative Broschüren zum Thema Unfallprävention. Denn einen Unfall zu verhindern ist das Ziel Nummer eins. Es kann hierbei sehr hilfreich sein, sich stets der Gefahren bewusst zu sein, die einem bei der tagtäglichen Arbeit begegnen. Eine gewisse Betriebsblindheit führt schnell zu leichtsinnigen Handlungen, diese gilt es zu erkennen und abzustellen.

Verschiedene Träger haben es sich zur Aufgabe gemacht, stets daran zu erinnern und haben dafür gesorgt, dass es hier zu rechtlichen Verpflichtungen gekommen ist.